Sag, was dir wichtig ist — ohne Vorwurf
Kommunikation ist kein Problem, das man löst, sondern eine Beziehung, die man gestaltet.
Ein schwieriges Gespräch steht an: ein Streit, den du klären willst, eine Kritik, die du ansprechen musst. Hier bereitest du es vor — mit deinen eigenen Worten, in ein paar Minuten, so, dass es ankommt und die Beziehung trägt.
- Ohne KI — jede Rückfrage kommt aus einer festen Regel
- Ohne Konto, ohne Cookies
- Nichts wird gespeichert, auch nicht auf dem Server
Beispiel So sieht ein Übungsgespräch aus
Eine Minute aus einer Übung mit dem Bot — die Sätze stehen hier fest, du tippst nichts.
- Du
Ich möchte mit dir über mein Handy reden. Gestern Abend hast du es genommen und meine Nachrichten gelesen, ohne mich zu fragen.
- Dein Gegenüber
Jetzt übertreib mal nicht.
- Du
Du gehst ständig an mein Handy, das ist einfach respektlos.
Hintergrund: Denkfallen (Kognitive Verhaltenstherapie)
- Sam (Coach)
Bleib bei gestern Abend: ein Vorfall, den ihr beide kennt. Dann gibt es nichts zu widerlegen — nur etwas zu hören.
Das Gegenüber und der Coach im Übungsraum sind ein Sprachmodell; die Vorbereitung hier auf der Website kommt ohne KI aus.
Probier es an einem Satz
Schreib, wie du es sagen würdest. Der Simulator liest mit — noch bevor du irgendetwas auswählst.
2 Hinweise: „ständig“ behauptet ein Muster statt eines Vorfalls. „respektlos“ ist eine Bewertung, kein beobachtbares Verhalten.
Welcher einzelne Vorfall steht für dich stellvertretend? Den nimm.
Hintergrund: Denkfallen (Kognitive Verhaltenstherapie): Übergeneralisierung· mehr
Was genau wurde gesagt oder getan?
Hintergrund: Marshall B. Rosenberg: beobachten statt bewerten· mehr
Mein Telefon lag auf dem Tisch; du hast die Nachrichten geöffnet.
Worum geht es bei dir?
Was dazwischen passiert
Du schreibst, wie es dir in den Sinn kommt. Der Simulator liest mit und fragt nach — an den Stellen, die vorhersehbar in die Verteidigung führen.
- Du beschreibst den Anlass. Was passiert ist, nicht wie die Person ist.
- Du sagst, was es mit dir macht. Als Ich-Botschaft — das kann niemand bestreiten.
- Du nennst eine Bitte. So konkret, dass beide hinterher wissen, ob sie erfüllt wurde.
Die Sätze schreibst du. Der Simulator stellt die Rückfrage und zeigt Beispiele als Maßstab — er formuliert nicht an deiner Stelle.
Der nächste Schritt
Jetzt laut üben — mit einem Gegenüber, das reagiert
Ein guter erster Satz ist die halbe Miete. Die andere Hälfte ist, was danach kommt: Widerspruch, Rechtfertigung, Schweigen — und ob ihr danach noch gut miteinander könnt. Im Konflikt-Simulator-Bot sprichst du dein Gespräch einmal durch, bevor es ernst wird.
- Ein Gegenüber, das reagiert wie die echte Person — mit Gegenwind, und weicher, wenn du bei der Sache bleibst.
- Sam, ein Coach für die Auszeit mittendrin — wenn du nicht weiterweißt.
- Eine Auswertung nach Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte — und was du beim echten Gespräch mitnimmst.
3 Gespräche am Tag kostenlos — im Browser und in Telegram; in Telegram bei Bedarf mehr über Telegram Stars.
Ehrlich gesagt: Anders als diese Website arbeitet der Bot mit einem Sprachmodell. Es läuft auf eigenen Servern in Deutschland, nichts geht an Dritte, und dein Übungsgespräch wird nach der Auswertung gelöscht.
Es arbeitet nicht an dir. Es arbeitet an deinen Sätzen.
Orientierung, kein Versprechen
- Keine Therapie, keine Mediation, keine Beratung.
- Kein Konfliktlöser auf Knopfdruck — das Gespräch führst du.
- Keine Anleitung zum Gewinnen. Es geht um die Beziehung, nicht ums Rechtbehalten.
- Kein Konto, keine Anmeldung, keine Cookies.
- Keine KI. Feste Regeln, die im Quelltext stehen.
- Deine Sätze werden berechnet und danach verworfen.
Bei Gewalt oder Bedrohung ist ein vorbereitetes Gespräch das falsche Mittel. Such dir Unterstützung.
Worauf das beruht
Die Grundlage ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg: beobachten statt bewerten, das eigene Gefühl benennen, um etwas Konkretes bitten. Mehr dazu beim Center for Nonviolent Communication und im deutschsprachigen Raum beim Fachverband Gewaltfreie Kommunikation.
Darüber hinaus prüft dieses Werkzeug, woran Gespräche in der Praxis am häufigsten kippen: Verallgemeinerungen wie „immer“ und „nie“, Urteile über die Person, Du-Botschaften statt Ich-Botschaften (die Unterscheidung stammt von Thomas Gordon), Forderungen und Drohungen statt Bitten.
Der Übungs-Bot geht weiter: ein Gegenüber, das widerspricht wie die echte Person; ein Coach für die Auszeit, der mit Werkzeugen aus der Motivierenden Gesprächsführung und dem aktiven Zuhören arbeitet; und eine Auswertung, die auch fragt, ob du der anderen Seite zugehört hast. Alles mit demselben Ziel: Kommunikation nicht als Problem zu lösen, sondern als Beziehung zu gestalten.
Der Konflikt-Simulator stützt sich auf den Ansatz von Marshall B. Rosenberg; sein Autor ist kein vom CNVC zertifizierter Trainer.
Für Teams: Rezeption Arbeit Schule